Was will dein Unbewusstes dir sagen? Ein erster Schritt in die Arbeit mit inneren Bildern
Manche Menschen haben das diffuse Gefühl: „Irgendwie lebe ich an mir vorbei.“ Es funktioniert nach außen hin vieles – und gleichzeitig bleibt innen etwas unberührt, ungehört, ungelebt. In solchen Momenten können innere Bilder zu einer leisen, aber klaren Sprache werden, in der das Unbewusste sich meldet. Die Arbeit mit inneren Bildern ist für mich ein Weg, dieser Sprache zuzuhören, ohne sie vorschnell „wegzutherapieren“ oder intellektuell zuzukleistern.
In diesem Artikel möchte ich einen ersten Einblick geben, was ich unter inneren Bildern verstehe, warum sie für Veränderungsprozesse so kraftvoll sind – und wie ein erster Schritt in diese Arbeit aussehen kann. Am Ende stelle ich dir einen kostenlosen Workshop vor, in dem du diese Form der Begegnung mit deinem Unbewussten in einem geschützten Rahmen ausprobieren kannst.
Innere Bilder: Mehr als nur Fantasie
Wenn ich von „inneren Bildern“ spreche, meine ich nicht nur klassische Tagträume oder Träume in der Nacht. Gemeint sind alle inneren Szenen, Stimmungen, Körperempfindungen und symbolischen Bilder, die auftauchen, wenn wir innehalten und uns nach innen wenden. Oft entstehen sie genau dort, wo Worte fehlen oder sich immer wieder im Kreis drehen.
Typisch sind zum Beispiel Sätze wie:
- „Ich sehe mich innerlich ständig in einem Hamsterrad laufen.“
- „Es fühlt sich an, als würde ich vor einer verschlossenen Tür stehen.“
- „Ich habe ein Bild von mir, wie ich auf einer Bühne stehe – und gleichzeitig im Publikum sitze.“
Solche inneren Bilder sind keine zufälligen „Spinnereien“. Sie verdichten Erfahrungen, Konflikte, Sehnsüchte und auch Ressourcen in einer Form, die das Bewusstsein nicht vollständig kontrolliert. Genau das macht sie so wertvoll: Sie bringen Aspekte ins Spiel, die wir im Alltagsmodus gern übersehen oder wegdrücken.
Warum Arbeit mit inneren Bildern Veränderung anstoßen kann
Die Arbeit mit inneren Bildern ist für mich ein Zugang, der rationales Verstehen und tiefere emotionale Schichten miteinander verbindet. Wir müssen nicht alles bis ins letzte Detail analysieren, bevor sich etwas bewegen darf. Gleichzeitig geht es nicht darum, sich in schönen Fantasien zu verlieren.
Entscheidend ist:
- Innere Bilder machen spürbar, wo im Leben etwas nicht mehr stimmig ist.
- Sie zeigen oft auch, in welche Richtung es gehen könnte – ohne gleich einen fertigen Plan zu liefern.
- Sie stellen eine Verbindung her zwischen Kopf, Körper und Gefühl, die sich kognitiv allein schwer herstellen lässt.
Gerade Menschen, die spüren, dass sie „ihr Leben irgendwie falsch leben“ oder einen anderen Weg ahnen, erleben innere Bilder oft wie ein heimliches Wissen, das schon lange da ist – aber bisher keinen Raum hatte.
Ein Ich, das zuhört: Aktive Haltung statt Wegdriften
Damit innere Bilder wirklich hilfreich werden können, braucht es eine bestimmte innere Haltung. Es reicht nicht, sich zurückzulehnen und zu hoffen, dass das Unbewusste eine fertige Lösung liefert. Genauso wenig geht es darum, jedes Bild sofort zu interpretieren und in eine saubere Theorie zu pressen.
Wichtig ist ein Ich, das:
- präsent und neugierig bleibt,
- Bilder weder bekämpft noch blind glaubt,
- und bereit ist, mit dem Gesehenen in einen Dialog zu gehen.
In meiner Arbeit achte ich sehr darauf, dass Menschen sich nicht von ihren inneren Bildern überfluten lassen oder sich total damit identifizieren. Stattdessen üben wir, im Kontakt zu bleiben: „Ich sehe dieses Bild – was will es mir heute vielleicht zeigen?“ Dieser Abstand ist kein Wegdrücken, sondern die Grundlage für einen echten Austausch mit dem Unbewussten.
Für wen die Arbeit mit inneren Bildern hilfreich sein kann
Die Arbeit mit inneren Bildern richtet sich weniger an eine bestimmte Berufsgruppe, sondern vielmehr an eine bestimmte innere Haltung. Besonders stimmig ist sie für Menschen, die:
- merken, dass sie ihr Leben nicht im Einklang mit ihrem inneren Empfinden leben,
- bereit sind, auch auf unbequeme oder überraschende innere Signale zu hören,
- sich nach nachhaltiger Veränderung sehnen statt nach schnellen Tricks,
- neugierig sind auf die Frage: „Was will mein Unbewusstes mir eigentlich sagen?“
Entscheidend ist hierfür eine Haltung, Neugier und Bereitschaft, in die Tiefe schauen zu wollen – egal welche berufliche Rolle du einnimmst.
Wie ein erster Schritt in die Arbeit mit inneren Bildern aussehen kann
Ein erster Schritt kann sehr schlicht sein und braucht keine große Technik. Zum Beispiel:
- Nimm dir einen Moment am Tag, in dem du ungestört bist.
- Richte deine Aufmerksamkeit auf eine aktuelle Frage oder ein Thema, das dich beschäftigt.
- Schau, welches Bild, welche Szene oder welche Körperempfindung spontan auftaucht, wenn du nichts erzwingst.
- Notiere oder skizziere dieses Bild – nicht zur Analyse, sondern um es festzuhalten.
Spannend wird es, wenn du diesen inneren Bildern immer wieder kurz begegnest und mit ihnen in Kontakt bleibst: „Was ist neu? Was hat sich verändert? Welche kleinen Impulse nehme ich mit?“ Aus meiner Sicht ist das weniger eine Technik als eine Haltung: Du nimmst ernst, dass in dir etwas weiß, was der Kopf allein (noch) nicht formulieren kann.
Kostenloser Workshop: Was will dein Unbewusstes dir sagen?
Wenn du spürst, dass dich dieses Thema anspricht, biete ich einen kostenlosen Workshop an mit dem Titel:
„Was will dein Unbewusstes dir sagen? – Ein erster Schritt in die Arbeit mit inneren Bildern – kostenloser Workshop“
In diesem Workshop:
- stelle ich grundlegende Aspekte der Arbeit mit inneren Bildern vor,
- zeige erste einfache Übungen, die du für dich ausprobieren kannst,
- und biete Raum für Fragen und Austausch in Präsenz.
Der Workshop richtet sich an Menschen, die bereit sind, in die Tiefe zu schauen, nachhaltige Veränderung erleben wollen und das Gefühl haben, ihr Leben anders leben zu können, als sie es gerade tun. Es ist kein spezielles „Fachpublikum-Format“, sondern ein Raum für Menschen mit einer ähnlichen inneren Haltung.
Wenn du das Gefühl hast, dass dein Unbewusstes schon länger „anklopft“ und du neugierig bist, was es dir sagen will, kannst du diesen Workshop als sanften Einstieg nutzen.
Wenn dich das anspricht:
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